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Wie sieht die wöchentliche Workout-Routine eines Experten aus?

Von Experten zu lernen kann ein guter Weg sein, um einer zu werden.

Wie wäre es, wenn du jetzt alles über die Workout-Routine eines Experten erfährst? Wie viele Stunden trainieren sie, wie viele Tage pro Woche, zu welcher Tageszeit…

Dies sind einige der Fragen, die wir professionellen Sportlern gestellt haben, damit du verstehst wie diese das Workout bestimmenden Faktoren variieren können.

Frage: Was ist deine wöchentliche Workout-Routine? Und wieso? (Wie viele Stunden trainierst du, wie oft pro Woche, zu welcher Tageszeit?) 

Craig Capurso – Fitness Model und IFBB Men’s Physique Pro

craig capurso

Meine momentane Routine ist eine Mischung aus Bewegung, olympisches Gewichtheben, CrossFit und Stärke. Ich versuche im Moment nicht meine Muskeln aufzubauen, sondern meine Körpermechanik zur Steigerung meiner Stärke zu verbessern und meine Ausdauer auszuweiten. Ich trainiere an den meisten Tagen um 3 Uhr nachmittags für anderthalb Stunden. Ich versuche täglich zu trainieren, falls mein Tagesplan dies mit Familie zulässt, aber normalerweise trainiere ich 6 Mal pro Woche.

Robin Balogh – IFBB Pro Athlet

Robin Balogh

Ich trainiere normalerweise an 4-5 Tagen pro Woche. Meine Lieblings-Routine ist an 2 Tagen zu trainieren und dann 1 Tag auszuruhen, dann wieder von vorne. Ich denke, so kann ich mich am besten erholen und Fortschritte machen. Ich trainiere meistens 70-80 Minuten lang und mag es am liebsten mittags gegen 1-2 Uhr zu trainieren.

Larissa Reis – Figure Pro

Larissa Reis

In meinen 10 Jahren des Wettkampfes begann meine tägliche Routine mit Cardio auf leeren Magen als erste Beschäftigung des Tages. Im weiteren Tagesverlauf habe ich dann nochmals trainiert, Gewichtheben und später noch einmal Cardio.

Anton Antipov – IFBB Men’s Physique Pro

Anton Antipov

Ich trainiere zweimal täglich, morgens mache ich Cardio, was ich sehr einfach halte – Stairmaster bei langsamen Tempo für eine halbe Stunde, üblicherweise auf leeren Magen. Das zweite Workout findet am Nachmittag oder Abend statt, abhängig davon, wann meine zweite Energiewelle aufkommt. Ich trainiere instinktiv und höre auf meinen Körper, wenn er mir grünes Licht gibt, gehe ich los und trainiere, glücklicherweise habe ich nie rotes Licht. Ich trainiere 6 Tage die Woche und trainiere pro Tag eine bestimmte Muskelgruppe.

Jen Jewell – Fitness Experte und Competitive Fitness Athlet

Jen Jewell

Ich habe keine besondere wöchentliche Routine bei der ich montags die Beine, dienstags immer den Rücken trainiere und so weiter. Jede Woche ist anders, weil ich immer auf dem Sprung zu Arbeit bin. Statt einer festen Routine oder einem bestimmten Tag der Woche, an dem ich eine bestimmte Muskelgruppe trainiere, fokussiere ich mich darauf in jeder Woche 2-mal Krafttraining für den Unterkörper und 2-3 Workouts für den Oberkörper zu machen. Ich wechsle dies auf der Grundlage meines Arbeitsplans ab (welcher niemals zwei Wochen hintereinander der gleiche ist), passe die Zeit für mein Training an meine freie Zeit, an mein Energielevel und mein Körpergefühl an (wenn ich mich immer noch schlapp fühle von einem Beintraining 2-3 Tage zuvor, warte ich einen weiteren Tag bis ich meine Beine wieder trainiere). Wenn ich weiß, dass mein Tag super ausgefüllt sein wird und ich keine Zeit für ein langes Workout haben werde, dann entscheide ich mich dafür an diesem Tag meine Arme zu trainieren (Super Setting Bizeps und Trizeps, Übungen um schnell ins Fitnessstudio rein und raus zu kommen) oder mache ein Schulter-Workout, weil ich weiß, wie ich ein effektives Workout in wenig Zeit hineinschiebe. Die Trainingstage für die Beine sind meist meine längsten und das Training dauert eine Stunde, genauso wie beim Krafttraining plus eine schnelle Cardio Session.

Neben typischem Gewichtsheben an 5 Tagen die Woche, liebe ich es draußen aktiv zu sein – ich fahre eine Runde Fahrrad, gehe wandern, mache ein Workout mit dem eigenen Körpergewicht oder laufe durch den Park an verschiedenen Tagen in der Woche. Ich mag es auch Power Yoga reinzuschieben, damit ich mindestens 10 Minuten täglich meinen eigenen Power Yoga-Flow habe, der mir hilft meine Flexibilität zu erhalten/zu verbessern, aber diese Sessions mache ich nicht im Fitnessstudio, sondern zu Hause.  

Wie du siehst, können Trainings-Routinen ganz unterschiedlich aussehen und von verschiedenen Faktoren abhängen: Die Ziele des Sportlers, die freie Zeit, die individuellen Vorlieben und wie der Körper auf das Training reagiert…

Es ist wichtig, dass du deinen Körper kennst, dass du gut organisiert bist und den Fokus nicht verlierst, damit dich nichts davon abhalten kann deinen Traumkörper real werden zu lassen und deine Ziele zu erreichen.

Was ist deine Trainings-Routine? Teile sie mit uns!

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